600 Pullman

Der 600-Pullman

Eine Sensation war die Präsentation des Type 600 auf der IAA im September 1963. Der Mercedes-Benz 600 Pullman neben einem "Adenauer-Mercedes-Benz". Die 600 war bei Mercedes-Benz als Limousine, Pullman-Limousine und Landaulet erhältlich. Damals war der Mercedes 600 Pullman schon selten auf der Straße, heute ist er als Oldtimer erhältlich. mercedes benz 600 Pullman kaufen für ?

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Der 600er und 600er Pullman (W 100), 1963 - 1981

Die Komforthydraulik ermöglicht die automatisierte Bedienung der folgenden Funktionen: Horizontal- und Vertikalverstellung der vorderen Sitze und Rückenlehnenneigung, Längsverstellung der hinteren Sitzreihe, Öffnung und Schließung der Autotüren, des Kofferraumdeckels und des optionalen Schiebedaches sowie das öffnen und Schliessen der Seitenscheiben. Neben der fünf- bis sechsplätzigen Salon mit 3200 mm Achsabstand wurden drei sieben- bis achtköpfige Pullman-Varianten mit 3900 mm Achsabstand angeboten: eine vierflügelige Pullman-Limousine mit Rücksitzen in Gegenüberstellung, eine sechsflügelige Pullman-Limousine mit Hecksitzbank und zusätzlich klappbaren Sitzen in Fahrerichtung, sowie ein Pullman-Plandaulet.

Eine spezielle Sechstürerversion war mit einer Rücksitzbank und weiteren klappbaren Sitzen in Laufrichtung erhältlich. Auch bei dieser Ausführung, wie bei der 6-türigen Pullman-Limousine, konnten die Mitteltüren ohne Türdrücker gestaltet werden. Die beiden Landaulet, viertürig und sechstürig, wurden mit einer verlängerten Haube ausgestattet, die auf besonderen Wunsch bis zur Mitteltrennwand reicht.

Sogar noch exklusive als die Landautos und, wie diese, in keiner der Preislisten aufgeführt, waren die auf Anfrage erhältlichen Fahrzeuge und Pullman-Limousinen in besonderem Schutz. Das erste schusssichere Auto, das nach dem Kriege bei Daimler-Benz gebaut wurde, war eine im Jahre 1965 gebaute Pullman-Limousine mit Aufsatz. Das mit extrem spezieller Schutztechnik gebaute Auto wurde vom Kunden nicht in Auftrag gegeben und blieb, wie einige "normale" Pullman-Limousinen, im Bestand der Anlage, um bei Bedarf an den Bund oder andere potenzielle Anwender zu vermieten.

Eine weitere Sondervariante wurde 1980 fertig gestellt und in die Flotte aufgenommen. Bei ausgewählten gefährdeten und finanziell abgesicherten Auftraggebern wurden zwischen den Monaten May 1971 und Nov. 1980 43 besonders geschützte 600 Fahrzeuge gebaut, die im Unterschied zu den beiden Flottenfahrzeugen alle mit einem normal hohen Dachaufbau ausgestattet waren.

Insgesamt gab es 26 und 17 Pullman-Limousinen, davon eine in einer 6-türigen Version. Bei dieser Vielfalt an verfügbaren Karosseriedesigns waren die Möglichkeiten jedoch noch nicht ausgeschöpft. Bei Lackierungen, Innenausstattungen und Sonderausstattungen konnten die unterschiedlichsten kundenindividuellen Wünsche umgesetzt werden, so dass - vor allem in den Pullman-Limousinen und Landauletts - kaum zwei Beispiele mit der gleichen Ausrüstung gefunden werden konnten.

So wurde im Septembre 1965 ein viertüriger Pullman-Landauer für Johannes VI. fertig gestellt, der neben dem Einzelsessel im Heck weitere besondere Merkmale aufweist. Auf speziellen Kundenwunsch wurde im May 1967 ein normaler Achsstand gebaut, der die Vorteile des Short 600 mit den Vorteilen des neuen Modells verbinden wollte.

Gleiches trifft auf eine Zweitürer-Version mit gekürztem Achsabstand zu, die im Aug. 1965 als Prototypen fertig gestellt wurde, einige Zeit in der Testabteilung blieb und dann in die Vereinigten Staaten gelang. Die letzten 600 verließen im Juli 1981 das Bistelfinger Stammwerk; während der 17-jährigen Produktionsdauer wurden 2.677 Stück gebaut, davon 429 Pullman-Limousinen und 59 Stück Landaulet.

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