Billigauto aus Indien

Günstiges Auto aus Indien

Die Kwid erzielt Rekordumsätze in Indien. Das indische Konglomerat Tata präsentierte am Donnerstag das mit Spannung erwartete neue Low-Cost-Auto. Bisher konnte sich der indische Automobilhersteller Tata mit dem billigsten Low-Cost-Auto schmücken. Inzwischen ist es aber still geworden um den Billigheimer aus Indien, der wie eine Aldi-Version des Smart aussieht. Durch ein neues Image und ein Facelifting soll das billige Auto die Herzen der Käufer erobern.

Schon viele haben es versucht: Renault's billiges Auto eroberte Indien.

In Indien hat er das, was Volkswagen sich wünscht: ein gelungenes Low-Cost-Auto. Aber jetzt soll der Krieger den Rest des Planeten einnehmen. Kurz nach neun Uhr und im Trident-Händler in der Ortschaft im Dorf Neapel in der Nähe von Bangladesch geniessen sie die Stille vor dem Aufruhr. "Nachdem vor über einem Jahr die Marke Renaults auf den Markt kam, ist die ganze Sache aus dem Ruder gelaufen", sagt Verkäuferin Pawithran, die ein neues Auto rasch mit Girlanden dekoriert und die Auslieferung vorbereitete.

Aber natürlich bindet Pawithran die Lichterketten wieder an einen Brillenträger. Er und seine Mitarbeiter allein vertreiben 150 Kilowatt pro Woche an den drei Orten in Bangladesch, vier Mal so viel wie der bisherige Verkaufsschlager des Dusters. Inzwischen wurden in Indien bereits 150.000 Kilowatt abgesetzt und dank dieser kleinen Firma hat sich die Zahl der Registrierungen verfünffacht - während der Gesamtmarkt in diesem Zeitraum "nur" um 17% zunahm.

Der Erfolg des Modells ist natürlich vor allem auf den Kaufpreis zurückzuführen. Als sogenanntes Budgetauto ist die Grundversion mit knapp über 3.500 EUR eines der billigsten Fahrzeuge auf dem Automarkt. Vor allem aber, weil er nicht gerade günstig aussehe, sagt Design-Chef Van den acker, der den 3,68 m langen Türsteher mit starken Kunststoffplanken gegen den Irrsinn auf der Straße in Dehli & Cie bewaffnete.

Während Wettbewerber wie der Suzuki Alt oder der Tañano von Armut berichten, strahlt der Wid mit Pfiff anstelle von grauen Kunststoffen und nacktem Metall. Als sparsamster Verbrennungsmotor Indiens steht der Kessel an der Spitze der High-Tech. Sie wissen das nicht einmal von einem Mercedes", sagt Verkäuferin Pawithran.

So ein billiges Auto haben schon viele Anbieter ausprobiert, aber bisher hat es noch niemand geschafft. Auch für Renaults Motor muss man neue Maßstäbe setzen, sagt er: "Im Gegensatz zu Dakien haben die Engländer den Kaufpreis für den Wagen nicht mit alten Arbeitsbühnen und ausrangierten Triebwerken auf ein so geringes Maß getrieben.

Vielmehr setzt der Wagen mit dem neuen Fahrzeug erstmals eine brandneue Fahrzeugplattform ein, die speziell für den Einsatz in aufstrebenden Ländern entwickelt wurde. Da der Großteil der Entwicklungsarbeit in Indien geleistet wurde, 98% der Anbieter aus der Gegend kamen und der Projektmanager sechs Monate mehr Zeit hatte, um mit den Anbietern um den besten Preis zu verhandeln, war das Budget für die Entwicklung letztlich nicht einmal um die Hälfte größer als bei der Firma Klio et al.

Nicht nur Top-Hunde wie z. B. Tanja oder Susuzuki, die bisher nur bei billigen Autos den Takt angeben, hat sich mit dem neuen Wagen von Renaults Seite verärgert. Auch wenn die Niedersächsinnen und Niedersächsinnen so stolz auf ihre technischen Fähigkeiten sind, oder vielleicht gerade deshalb, können sie sich ein so günstiges Fahrzeug nicht leisten, obwohl sie schon seit Jahren daran arbeiteten.

Der kleine Wagen wurde so aufwändig gebaut, dass er nicht mehr zu billigen Autos umgebaut werden konnte. Da ein solches Billigauto unter 5000 Euro aber unerlässlich ist, um große Staaten mit wenig entwickelten Automobilmärkten zu öffnen und weil ein Produzent ohne Billigauto nach Einschätzung des Automobilökonomen Ferdinand Deudenhöffer auf 15 Prozent des weltweiten Marktes verzichten muss, hat Volkswagen nun wieder einen neuen Weg eingeschlagen und eine Zusammenarbeit mit der Firma T-Systems begonnen.

Auch wenn das "Memorandum of Understanding" im Laufe des Jahres partnerschaftlich wird und die gemeinsame Entwicklung dann bald einsetzen kann, wird es wohl noch drei, besser vier Jahre brauchen, bis die Wolfsburegs den französischen Bürgern die "Kwiddung" für ihren Nachwuchs vorstellen und sich an diesem Wettlauf beteiligen. Aber bis dahin werden die Kwids die ganze Erde schon lange erobern.

Nach erfolgreichem Einstieg in Indien fertigt und vertreibt das Unternehmen diesen preiswerten Welpen nun auch in Deutschland.

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