Deutsche Batteriehersteller

Die deutschen Batteriehersteller

Unternehmensgründer Dieter Manz deutete an, dass er in den nächsten Jahren auch im Batteriegeschäft durch kleinere Übernahmen wachsen wolle. Grafik der Hauptkategorien im PNG- oder SVG-Format. Der Akku, prächtig in Szene gesetzt, war innen hohl. Wieviele Ökoautos fahren auf deutschen Straßen. Der Firmengründer Dieter Manz deutete an, dass er in den kommenden Jahren auch im Batteriegeschäft durch kleinere Übernahmen wachsen wolle.

en Firma Moll Batterien.

Elektro-Mobilität: Batteriehersteller folgen keinem Beispiel

Daher muss sich die Europäische Union gegen die großen Batteriehersteller aus dem asiatischen Raum behaupten und so schnell wie möglich eine eigene Großserienproduktion auf den Weg bringen, ruft EU-Energiekommissar Dr. med. Maros ?efcovic Anfang der Woche auf einem "Batteriegipfel" in Brussel. "Bei uns nicht", sind die Antwort führender deutscher Batteriehersteller. "Wenn sich der Bundesverband der Automobilwirtschaft nicht auf eine Zellentechnologie einigen kann, wird es keine Investitionen in große Fabriken auf der grünen Wiese", sagt er.

"Die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterien geht weiter, betont er. Der Technikvorstand des Batterieherstellers Warta, Herr Dr. med. Rainer Held, würde den Zeitraum lieber auf 2030 verschieben: "Zuerst muss uns jemand erklären, wie das Gerät auszusehen hat.

"Eine einzelne Gigafabrik benötigt ein Investitionsvolumen von mind. 1,5 Mrd. Euro", erklärt der Hauptgeschäftsführer des ZVEI-Batterieverbandes, Herr Meier. "In einem solchen Ausmaß ist kein Produzent ganz tief drin." "Unter welchen Voraussetzungen der US-Milliardär und Tesla-Gründer Elias Moschus eine Gigafabrik für die Herstellung von Batteriezellen in den Vereinigten Staaten gründete, könne nicht auf die Gegebenheiten in der Bundesrepublik oder im europäischen Ausland angewandt werden, unterstrich er.

Die Bekanntgabe des so genannten TerraE-Konsortiums, in der Bundesrepublik eine Großanlage für Lithium-Ionen-Zellen mit einer Leistung von sechs Megawattstunden zu errichten, ist ebenfalls nur eine vorläufige Willenserklärung. Das zögerliche Verhalten der Batteriehersteller steht im krassen Gegensatz zu den Hoffnungen der Politik. "Mehr als zehn Gigafabriken benötigen wir in Europa", rief EU-Energiekommissar ?efcovic am vergangenen Mittwoch in Bruessel an.

Um den Bedarf an Elektrofahrzeugen zu decken, müssen bis zur Hälfte des kommenden Jahrzehntes 100 GWh Produktionskapazitäten bereitgestellt werden. Auf dem Batteriegipfel in Bruessel erklaerte der Staatssekretaer im Bundesministerium fuer Wirtschaft, Mathias R. Maschnig (SPD), dass Zelle und Akku im Mittelpunkt der E-Mobilitaet stehen: "Wer glaubt, diese Akkus kaufen zu koennen, ist blinder oder gar naiver.

CDU/CSU und Sozialdemokraten hatten in ihrem Regierungsabkommen unter anderem vereinbart, die Elektro-Mobilität in der Bundesrepublik mit neuen Kaufpreisen zu unterstützen. Die Nachfrage nach eigener Batteriezellenproduktion in der Bundesrepublik ist ebenfalls im Kooperationsvertrag enthalten. Sie hat in Bruessel zugesagt, dass die EU-Kommission in gewissem Umfang staatliche Foerderprogramme zulassen werde.

Bereits die EUKommission hatte gegen die Bundesrepublik und acht weitere Länder wegen übermäßiger Luftverunreinigung geklagt. Die Europäische Union wird am kommenden Wochenende die wichtigsten Eckpunkte einer europaweiten Batteriestrategie vorlegen. Mittlerweile widersetzt sich die Batterieindustrie nur noch dem Aufbau von Gigafabriken für E-Mobilität. Dass wir technisch hinter den großen Asiaten zurückgefallen sind, ist ein Irrtum, betont ZVEI-Sektionschef Frey: "Es ist nicht so, dass wir uns verbergen müssen.

"In der Tat sind die Lithium-Ionen-Zellen der großen Asiaten nur der "Rohstoff" für die Batterieproduktion. Verglichen mit der tatsächlichen Produktion der Akkus mit ihren Managementsystemen und der zugehörigen leistungselektronischen Komponenten ist ihr Wertschöpfungsanteil relativ klein. Batterieproduktion in der Bundesrepublik sei hoch automatisiert, betont er.

Im vergangenen Jahr haben rund 30 Firmen mit rund 8000 Beschäftigten Akkus im Gesamtwert von 2,6 Mrd. EUR exportiert. Der Exportzuwachs der Batterieindustrie hat sich in den letzten Jahren verdreifacht als in der Elektrik. "Wir haben eine gute Ausgangsposition für die Batterieindustrie in Deutschland", sagte Frey: "Wir haben eine gute Ausgangsbasis.

"Neben der Lithium-Ionen-Technologie bleibt auch die herkömmliche Blei-Säure-Batterie ein "Exportschlager", betont der Zentralverband der Automobilindustrie (ZVEI). Im Laufe der letzten fünf Jahre ist die Fertigung dieses Akkutyps um 42% auf 1,5 Mill.

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