Lada Niva Faltdach

Niva Faltdach

Durch das Faltdach entsteht ein Sommergefühl für alle. Der Niva wird mittlerweile mit elektrischem Faltdach, Alufelgen, Zentralverriegelung oder Gewehrhalter geliefert. Anfang Herbst bringt Lada den Niva California wieder auf den Markt. Lada Niva wird zu Lada Niva Special: Faltdach, Aluminium-Kühlergrill, Dachreling, Seitengitter und Speziallackierung. Die Niva hat ein elektrisches Faltdach und ein DAB/CD-Radio für die Winterreifen.

Sommer-Testfahrzeug: Lada Niva "Outback" - Lada-Welt Privatfahrzeug

In Zusammenarbeit mit lada-welt.de stelle ich mir einen Lada Niva "Outback" als Testfahrzeug zur Verfügung. In den kommenden Woche werde ich regelm??ig?ber meine pers?nlichen guten und schlechten Erlebnisse und Verpflichtungen mit dem Wagen informieren. Aber nun zum Wagen - neben der sonst üblichen Niva-Ausstattung verfügt das Outdoor-Gerät über folgende Features:

Ich habe das Auto am 13.08.2011 von Bustehude (Sitz von Lada Deutschland) nach Ruhrgebiet verlegt. Der Überblick im Auto ist sehr gut und die Sitzhaltung ist auch für mich angenehmer (1,95m). Die Niva ist auf der Landstrasse gut kontrollierbar, so dass der Autofahrer immer weiß, wo er steht.

Der Lärmpegel im Auto ist auf der Straße stark gestiegen. Außerdem wird das Laufwerk sehr leise und der Niva immer unangenehmer. Im Stadtverkehr zu Hause kann der Niva gut schwimmen - nein....dank des kleinen Schaltweges und des kleinen Drehkreises sieht er auch noch sehr lebendig aus. Die Niva wurde kaum geparkt und wurde daher unmittelbar von Bekannten und Verwandten gesehen.

Durch das Faltdach entsteht ein Sommergefühl für alle.

Ohne Funkfernsteuerung

Der erste Lada Niva, der 1976 in Tokliattigrad vom Fließband lief, war der Wunschtraum einer ganzen Epoche. Der Lada Niva ist seit vielen Jahren ein Kult-Fahrzeug auf unseren Strassen. Was blieb, ist der widerstandsfähige Reiz und die unzerstörbare Technologie. Der Niva wird inzwischen mit einem elektrischen Faltdach, Aluminiumfelgen, Zentralverschluss oder Büchsenhalter geliefert.

Von außen strahlt der Lada Niva den Reiz der ausgehenden 70er Jahre aus, nur die typischen kleinen Rücklichter mit Chromzierleisten wurden in den 80er Jahren durch wesentlich grössere abgelöst - ein Sicherheitsplus, aber mit fragwürdigem Aussehen. Natürlich wird vergebens nach einer Funkfernsteuerung gesucht, deshalb muss einer der beiden Tasten in das Türschloß gesteckt und entriegelt werden.

Auf den ersten Versuchskilometern der Landstrasse wird klar, dass ein Lada Niva nicht für die Strasse erbaut wurde. Der Niva wird dem Motto des Fabrikanten gerecht: "Wenn es keine Strasse mehr gibt, sondern nur noch eine einzige Fahrtrichtung, dann ist er in seinem Element". Der Verzicht auf komplizierte Technologie und ungewöhnliche Off-Road-Komponenten ist ein klarer Pluspunkt - schließlich nutzt sich der Niva einmal ab, denn ein Schraubenzieher genügt meist, um ihn wieder zum Einsatz zu bekommen.

Im Niva finden Sie keine elektronischen Lenkhilfen wie z. B. ABV oder ESD, er kommt ohne sie aus - jedenfalls im Geländeeinsatz. Für zusätzliche 500? gibt es eine Servo-Lenkung, aber da sie sich im Terrain rasch abnutzt, sollten Sie sofort darauf verzichten: Zurück in der Kultur ist der Lada Niva auch das Zentrum des Bewunderns, so dass ein dauerhaft freundschaftliches Grinsen auf Ihrem Antlitz liegt.

Der Kofferrauminhalt von 263 l reicht für den 3,72 m Lada Niva, die Rücksitzlehnen lassen sich herunterklappen und erhöhen das Fassungsvermögen auf 982 l - auch der Kofferraumdeckel ist Standard. Bei dem fast 9990 EUR teueren Niva gibt es weder Airbag und Antiblockiersystem, noch gute Wörter, noch Kopfstütze für die Rücksitze.

Daß eine Sonnenblende mit Make-up-Spiegeln 15? mehr kostet, ist einfach lustig - welche Dame kann ihr Kostüm während einer Geländerfahrt reparieren? Er ist ein Allradfahrzeug mit dezenter Optik und überzeugt weder mit Carbon- noch mit Aluminium-Elementen. Eine aktuelle Maschine und ein modernes Lenksystem können das Erlöschen sicherlich hinauszögern - Veredler nutzen hier gerne Fiat-Motoren, anscheinend wurde die von ihm vor 30 Jahren lizensierte Technologie auch für den unabhängig weiterentwickelten Niva eingesetzt.

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