Land Rover Bmw

Bmw Land Rover

Der britische Automobilhersteller Rover war in Solihull ansässig. Deshalb hatten sich die Briten an BMW und Volkswagen gewandt. Die Familie Quandt beschloss daher, ihr Engagement bei Rover zu beenden. Nutzen Sie unseren professionellen Service rund um die Marken Jaguar und Land Rover und genießen Sie optimale Betreuung in angenehmer Atmosphäre. Die Qualität unserer Jaguar und Land Rover Spezialisten am Fahrzeug überzeugt uns.

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Der britische Autohersteller Rover war in der Nähe von Solhull ansässig. Das erste Rover war ein 1884 von J.K. Starley and Cutton hergestelltes Dreiband. Das Unternehmen war im Bereich der Räder sehr innovationsfreudig und stellte unter anderem das dreirädrige Sicherheitsbike STARLY vor.

Im Jahre 1896 wurde das Unternehmen in Rover Cycles umbenannt. Im Jahre 1902 wurde das erste Rover-Motorrad mit 2,25PS gebaut. 1911 folgten ein 3,5 PS-Motor, ein 5/6 PS-Zwilling, ein 250 cm Leichtgewicht und ein 350 cm³, mit dem man an vielen Läufen erfolgreich teilgenommen hat.

Im Jahre 1904 wurde das erste Auto hergestellt, ein zweisitziger Rover Acht. Im Jahre 1906 wurde das Unternehmen in The Rover Company Ltd. umfirmiert. 1923 wurde im Rahmen der weltweiten Wirtschaftskrise die Motorrad- und Fahrradproduktion aufgegeben und das Unternehmen in Rover umfirmiert. 1925 kam der Rover 14/45-HP auf den Markt. 2001 wurde er in den Handel gebracht. 1930 wurde ein Rover Light-Six gegen den Zug Blau, einen bekannten Expresszug auf der Linie St.Raphael - Kalais, eingesetzt und siegte mit 20min.

Deshalb wurde 1947 mit der Fertigung des Land Rover begonnen, einem vielseitigen Geländewagen mit Vierradantrieb, der für die landwirtschaftliche Nutzung vorgesehen war; um die Stahlkonstruktion zu schonen, wurde die Karosserie aus Aluminiumblechen auf ein Stahlrohrgestell aufgenietet. Innerhalb kurzer Zeit hat sich dieser Land Rover zu einem Bestseller entwickelt.

Schon Ende der 40er Jahre experimentierte das Unternehmen mit Gas-Turbinen als Antrieben und entwarf Muster, 1950 wurde der JET-1 eingeführt. Im Jahr 1949 erschien der neue Rover 60 mit Vierzylinder und der Rover 75 mit sechszylinder. Endlich kam der Rover auf den Markt. Jetzt kommt der Rover. 1965 wurde Rover mit dem Unternehmen zusammengelegt und 1967 erfolgte die Fusion mit der Unternehmensgruppe Leasing-Gesellschaften.

Im Jahr 1967 wurde Rover Teil der Firma Rover und wurde zusammen mit der britischen Firma Britische Motorengesellschaft ( "British Power Corporation", BMC) zur brit. Seit 1972 heißt die Gruppe Rover-British Léyland Grossbritanien. Der Rover war nur eine von vielen Marken in einem großen Mischkonzern verschiedener Unternehmen wie z. B. Austrin, Jäger, Morris, G.M.G., Sieg, W olseley, Lely, und anderen.

Dies bedeutete das Ende von Rovers Zeit als unabhängiges Unternehmen, das auch der Beginn des Niedergangs der englischen Automobilindustrie war. Ein Symptom dieser Epoche war die Rover S-D1 Limousine, die im Jahr 1976 vorgestellt wurde, ein exzellentes Fahrzeug an sich, das aber nie seinen guten Namen aufgrund von eklatanten Herstellungs- und Qualitätsmängeln verlor.

Noch im selben Jahr wurde Britisch Leasing zahlungsunfähig und nationalisiert. Selbst die Variante des großen Rover-Modells namens Witesse ab 1983, die aufgrund ihres heutigen Aussehens auch mit internationalen Automobilpreisen ausgezeichnet wurde, konnte die Weiterentwicklung nicht mehr stoppen. Die Geländefahrzeuge Land Rover und Range Rover allein hatten nach wie vor eine sehr große Fangemeinde, auch als Zugmaschinen für Caravans.

Außerdem erwirbt er einen 20-prozentigen Minderheitsanteil an Rover. Das Unternehmen wurde 1982 in Australische Rover Gruppe umbenannt. Nach der Ausgliederung von Jageuar im Jahr 1984 wurde es 1988 in Rover-Gruppe umbenannt. Der Rover 400 (Honda Civic) und 600 (Honda Accord), basierend auf Honda-Modellen, und der Rover 200, das erste komplett neue Model seit langer Zeit, wurden ebenfalls in dieser Zeit produziert.

Im Jahr 1994 wurde die Firma von der BMW Gruppe erworben. Aufgrund der bereits bei der Präsentation des Rover 75 bekannt gewordenen Schwierigkeiten zwischen BMW und Rover und der daraus resultierenden Zukunftsunsicherheit konnten die geplanten Absatzzahlen nicht erreicht werden. Mit dem Erwerb durch BMW endete auch die jahrelange Entwicklungszusammenarbeit mit der Firma Hong Kong, die auch große Erwartungen in die Akquisition der Rover-Gruppe setzte.

Auch im Jahr 2000 hat BMW Rover aus konjunkturellen Erwägungen wieder verkauft, da eine gewinnbringende Geschäftsentwicklung auch nach einer Beteiligung von knapp 4 Mrd. Euro nicht vorhersehbar war. BMW hat die Geländewagen-Marke Land Rover an die Ford-Gruppe verkauft. Trotz der originalen Weiterentwicklung durch Rover blieb der nahezu komplett neu konzipierte BMW Minis bei BMW.

Aus der verbliebenen Rover-Gruppe wurde die Phoenix-Venture-Gruppe, bestehend aus vier Unternehmern aus dem Raum Berlin, die mangels weiterer Interessierter Rover für die symbolischen 10 Kilogramm von BMW übernahm. Dafür musste Rover jedoch den Motorbereich Antriebsstrang von der BMW Gruppe kaufen. Das Unternehmen wurde in der Absicht getauft, mit der "sportlichen" Handelsmarke die Aufmerksamkeit auf den Automarkt zu lenken.

In der Folgezeit wurden besonders sportlich orientierte Fahrzeuge wie der auf dem Rover 75 basierende Typ RG 260 mit einem 4,6-Liter-V8-Motor mit 191 Kilowatt (260 PS) von der Firma Fords gekauft. Im Jahr 2004 hat Rover noch 100.000 Fahrzeuge mit 6.000 Mitarbeitern im Longbridgewerk produziert (1999: 225.000). In ein mit Rover gegründetes Gemeinschaftsunternehmen wollte man 1,5 Mrd. EUR einbringen.

Schließlich scheiterte die Verhandlung jedoch an der ungesicherten Liquiditätslage von Rover, obwohl die englische Bundesregierung eine Beihilfe von 100 MIO. Damit war die Rover-Gruppe der letzte in britischer Hand befindliche Massenwagenhersteller, der am 17. Mai 2005 Insolvenzantrag gestellt hat. Der Eigentümer des englischen Automobilherstellers Phönix Ventures ( "PhoenixVentureHoldings" ) bot einen Betrag von 71 Mio. EUR in bar, in Anteilen und Immobilienwerten (z.B. das auf 12 Mio. EUR veranschlagte Schloßstud, England) an, um das Unternehmen zu retten.

Auch wenn Rover in den letzten Jahren nie aus den Verlusten herausgekommen ist, erhielt das Management der Phönix-VentureHolding regelmässig hohe Prämien. So hat Rover im Jahr 2003 einen Jahresfehlbetrag von 133 Mio. ? ausgewiesen, während die fünf Mitglieder des Vorstands um Herrn Dr. Joachim Rover zusammen einen Jahresüberschuss von 24 Mio. ? erwirtschafteten.

Im Vorjahr (2002) hatte Rover ebenfalls einen Fehlbetrag von 140 Millionen EUR ausgewiesen, dennoch bekamen die Phoenix-Mitglieder einen "Bonus" von 19 Millionen EUR. Der Rennbereich von Rover, die Firma Rover Sports and Racing Ltd (MGSR), sollte als eigenständiges Tochterunternehmen innerhalb der Gruppe veräußert werden. Trotz der Kündigung schloß sie neue Verhandlungen nicht aus, aber sie sollte abwarten, was nach Abschluss des Insolvenzverfahrens in der RoverBilanz als Vermögenswert verbleibt.

Die Aktiva von Rover und einer Tochtergesellschaft, dem Motorenhersteller Powerertrain Ltd. Das Unternehmen wurde von der Chinese Nanjing Automotive Corp. für mehr als 50 Mio. £ (rund 73 Mio. ?) erworben. Nanking hat im Maerz 2006 bekannt gegeben, dass ab 2007 in Grossbritannien und Italien Fahrzeuge des Typs Rover vertrieben werden.

Ursächlich hierfür war der starke Absatz von Rover in diesen MÃ?rkten. Ab Ende 2007 soll der Rover 45 als Nachfolgemodell für den 5. Überraschenderweise verkaufte BMW im September 2006 die Naming Rights an Rover an die Ford-Organisation, obwohl dies erwartet wurde. Für über 16 Mio. EUR ging die Rover-Markenlizenz an die Chinese Schanghai Automobil Industriegesellschaft ( "SAIC"), da sich die Firma bereits die Designrechte an den Rover-Modellen 25 und 75 sicherte.

Allerdings hatte der Ford-Konzern bereits im Jahr 2000 die Land Rover-Marke erworben und sich das Recht auf Vorkaufsverweigerung für Rover erwirkt. ? The Rover Company Ltd.

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