Mercedes Benz S Guard

S-Garde Mercedes Benz

Die sehen aus wie normale Luxuslimousinen, sind aber in Wirklichkeit rollende Festungen. Mit einer gepanzerten Spezialversion ergänzt Mercedes-Benz die Modellpalette der neuen S-Klasse. Eine Treppe führt in den zweiten Stock des Mercedes-Benz Standes. Mit dem S-Guard setzt Mercedes Benz den neuen Standard für Sonderschutzfahrzeuge.

Ausstattungsmerkmale, Technik und Preise

Mit den Rolltresoren kommen vor allem Menschen von öffentlichem Interesses in den Straßenverkehr. Seit 80 Jahren liefert Mercedes an diesen besonderen Kundenkreis spezielle Schutzfahrzeuge. Das aktuelle Mercedes Guard Modell basiert auf den Baureihen E, S, H und D. Neuestes Familienmitglied ist nun der Mercedes S 600 Guard.

Die S 600 Guard äuà ist von ihrem seriellen Pendant kaum zu trennen. Unauffälligkeit im Straßenverkehr sorgt für die nötige Verkehrssicherheit. Sollte etwas geschehen, ist die S-Klasse vorbereitet. Der daraus entstehende Schutzgrad VA9 ist ausgelegt gegen Gewehrgeschosse von militärischen, die nahezu zweimal so hoch sind wie die von Revolvergeschossen. Die Schutzart bietet zudem Resistenz gegen Handgranatensplitter und Sprengsätzen

Durch die Sicherheitsmerkmale wird die bereits übergewichtige S-Klasse noch schwer. Deshalb mussten die Fachleute der Mercedes Guard-Abteilung auch Chassis und Antrieb umstellen. Im S 600 Guard liefert der V12-Benzinmotor bemerkenswerte 530PS und ein Drehmoment von 830 Nm. Auch die bombenfeste S-Klasse hat einen bombensicheren Wert von 324.300 EUR.

Benzinwächter

D-Guard) mit hohem und maximalem Schutz seit 1999 und setzte mit immer wieder neuen Maßstäben innovative Lösungsansätze. Im Jahr 1999 beispielsweise ist die E-Klasse Serie 210 das erste Mittelklassefahrzeug, das ab Lager mit Maximalschutz für den Fahrer erhältlich ist. Die S-, E- und G-Klasse sind das weltgrößte Programm an werkseitig montierten Spezialschutzfahrzeugen.

Die S 500 Pullmann-Limousine ( "VV 220") in der Sonderschutz-Ausführung B6/B7 vervollständigt das Programm im Jahr 2004 noch weiter nach oben. Im Jahr 2002 wird die E-Klasse der Serie 211 mit spezieller Schutzausrüstung eingeführt. Mercedes-Benz nutzt diesen Wechsel in seiner Modellreihe als Chance, sein Sortiment an Sonderschutzfahrzeugen zu differenzieren. Als eines der teilnehmenden Langstreckenfahrzeuge von 2006 von Paris nach Beijing erweist sich dieser erste Diesel-Pkw mit hohem Schutz ab Fabrik.

Mercedes-Benz liefert die E-Klasse als Sonderschutzfahrzeug (B4) mit einem CDI-V6-Motor (E 320 CDI), einem Benzin-V6-Motor (E 350) und als V8-Modell (E 500). Der S-Guard wird ab Anfang 2006 zunächst als S 600 mit großem Achsabstand und dem 380 Kilowatt (517 PS) starkem V12-Motor mit Biturboaufladung und ab 2008 mit der Dieselversion S 420 auf den Markt kommen.

Der S-Guard erzielt trotz der starken schützenden Wirkung der Baureihe B6/B7 dank seines neuartigen Fahrwerkskonzepts eine Höchstgeschwindigkeit von 210 km/h bei gleichzeitig hoher Bequemlichkeit und fast serienmäßigen Fahreigenschaften. Der S-Guard hat grössere Scheiben und zwei Bremszangen an jedem Rad.

Interims-Topmodell der Guard-Serie ist der im Frühjahr 2007 vorgestellte S 600 Guard-Pullmann, dessen erste Auslieferung für Ende 2008 geplant ist. Die Limousine baut auf dem Mercedes-Benz S 600 Guard auf, aber Chassis und Aufbau werden aufgrund der außerordentlichen Abmessungen des Fahrzeugs umgestaltet. Im Vergleich zur Standardlimousine wurde der Achsabstand nochmals erheblich verlängert, so dass der S 600 Guard-Pullmann neben der hohen Fahrgastzahl auch für prestigeträchtige Reisen und höchstem Fahrkomfort inklusive eines voll ausgerüsteten Mobilbüros sorgt.

Gegenüberliegend angeordnete und durch eine Zwischenwand vom Fahrer getrennte vier Sitze im Heck - das ist die Klassiker im Fahrgastraum des S 600 Guard-Pullmans. Auch solche Einzelheiten, die in einem speziellen Schutzkörper mit modernster Technologie eingelassen sind, unterstreichen das Traditionsbewußtsein und das Innovationspotential von Mercedes-Benz. Hervorragende Staats-Limousinen sind das Ergebnis einer beinahe 80-jährigen Firmengeschichte im Bereich der Herstellung großer repräsentativer Fahrzeuge mit ab Lager eingebauten Sonderschutzelementen.

Erfahrungen aus einer langjährigen Historie im Sonderfahrzeugbau und die ständige Weiterentwicklung vorhandener Technologien sind die Grundpfeiler der Mercedes-Benz Guard-Modelle. Auch die Fachleute, die die Hoch- und Maximalschutzfahrzeuge im eigenen Hause am Standort Sindelfingen entwickeln und fertigen, kooperieren intensiv mit den zuständigen Behörden im In- und Ausland.

Bereits seit den 90er Jahren steigt die Anfrage dieser Gruppe nach gepanzerten B4-Limousinen stetig an: Der Mittlere und Mittlere Orient, Staaten der früheren UdSSR, Mittel-, Nord- und Südamerika sind die wichtigsten Abnehmer. Seit den 20er Jahren, als der erste Mercedes-Benz in Sonderschutz-Ausführung entwickelt wurde, haben sich die verwendeten Werkstoffe dramatisch gewandelt; die Ära der gepanzerten Paneele als Maßstab für den Aufbau von Spezialschutzfahrzeugen ist bei Mercedes-Benz längst zu Ende.

Der S-Guard ist beispielsweise mit hochlegiertem Spezialstahl und gepanzertem Sicherheitsglas geschützt. Die Guard -Ingenieure von Mercedes-Benz haben beispielsweise besonderes Augenmerk auf die Gelenke der Karosse gelegt: Türspalte oder -übergänge zwischen Metallen und Gläsern sind so konstruiert, dass ein aufprallendes Projektil in eine Form von Labyrinthen umgeleitet wird und nicht in die Fuge eindringen kann.

Mercedes-Benz verlässt sich beim Aufbau der aufwändigen Schutzkonstruktionen längst nicht mehr ausschließlich auf kugelsicheres Glas und Chrom. Die Schutzmodelle von Mercedes-Benz sind nicht nur maschinell modifiziert. So verfügt der S-Guard über ein Notfall-Frischluftsystem an Board, das die Fahrgäste ungeachtet ihrer Umwelt bereitstellen kann. Schulungen und Fahrertrainings von Mercedes-Benz ergänzen das umfassende Sicherheitsprogramm: Intensive Fahrsicherheitstrainings richten sich ausschließlich an Guard-Kunden.

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