Mercedes S Klasse Guard

Wächter der Mercedes S-Klasse

Das Auto trotzt Maschinengewehren und Granaten: Die neue S-Klasse von Mercedes bietet mit der Maximalschutzversion einen Tresor auf Rädern. Man muss genau hinschauen, um die gepanzerte S-Klasse von herkömmlichen Modellen zu unterscheiden. Weltniveau: Das ist der Standard für die neue Mercedes S-Klasse.

Diese S-Klasse überlebt sogar Dragunov-Feuer

Seit 1935 versorgt Mercedes Königsfamilien und Behörden mit speziellen Schutzfahrzeugen - vom Papst bis zum Kreuz. Der verantwortliche Produktleiter will nicht verraten, wie viele Fahrzeuge hier im Guard-Werk sind. Als Mercedes vor rund vier Jahren mit der Neuentwicklung der S-Klasse begann, waren die Guard-Experten von Anfang an dabei.

Das Guardgeschäft hat wenig mit der Herstellung einer ganz gewöhnlichen S-Klasse zu tun. Innerhalb von drei Monaten bauten die Fachleute praktisch ein Fahrzeug im Auto: Das, was nach dem Baden im Blut des Drachens für das Kalkblatt gehalten wurde, findet man in einem Guard-Modell nicht. Weitere Kennzahlen sind dem Product Manager für den Bereich Vertrieb schwer zu entnehmen:

Da die Konkurrenten bei Volkswagen und Volkswagen nicht schlafen und es auch in dieser kleinen Marktlücke keinen Konkurrenzkampf gibt, gedeiht dieses Unternehmen vor allem durch Umsicht. Daher sind die Bauherren besonders froh, dass die S-Klasse ihren Tankkorb nicht zeigt. "Gute Deckung ist der schönste Schutz", sagt er. Die Schutzausstattung erkennt nur der Fachmann am dichten Rahmen, und natürlich genügen wenige Augenblicke für ein Déjà-vu in der "Tagesschau".

Darunter sind schwere Panzer wie die neue Guard-Version der S-Klasse oder der Kanzler-Audi A3 sowie die für TV-Teams in Krisenregionen ausgebauten Geländefahrzeuge bzw. schwächer ausgerüstete Mittelklasse-Limousinen in Mexico City. Die meisten dieser Autos fallen in geringe Schutzarten, sagt er. "Während der Bedarf für Behörden, Vertretungen oder Unternehmen und damit die Forderung nach den besonders schwer bewaffneten Wagen vergleichsweise stabil ist, verzeichnet die Firma ein zunehmendes Privatkundeninteresse, die sich gegen solche versehentlichen Angriffe rüsten wollen.

"Jedes Mal, wenn ein spektakuläres Verbrechen passiert, klingelt unser Telefon", sagt er. Sie ist in solchen FÃ?llen nicht Bestandteil der S-Klasse, sondern zieht die Preisliste der E- oder M-Klasse heraus, in der die Guard-Varianten mit niedrigem Schutzniveau bereits ab 40.000 â? den Aufpreis anbieten. Ziemlich billig, wenn man das Minimum von 200.000 Euros für die beste Rüstung der S-Klasse betrachtet.

Bei allen anderen Guard-Modellen gibt es eine eingehende Überprüfung durch die Verkaufsorganisation in den entsprechenden LÃ?ndern, sagt Natel. Wachenmodelle würden nicht an Verbrecher veräußert. Die Schutzwirkung eines Autos und die Klasse, in die es fällt, werden durch eine von der Landesfeuerwehr geprüfte Fahrzeugnorm geregelt. Die S-Klasse zum Beispiel ist mehrere wochenlang auf dem Schießplatz und wird von rund 500 Geschossen durchsucht.

"Die ist jetzt die größte Bedrohung", sagt er. Ein Wächter muss auch eine Handgranate abwehren, um die höchstmögliche Schutzart zu erreichen: zwei Schüsse auf dem Verdeck und zwei unter dem Panzerboden dürfen die Hartschale nicht durchbrechen. Aber Rüstung allein reicht nicht aus. Um die S-Klasse im täglichen Einsatz den üblichen Fahrkomfort zu bieten und im Notfall wendig zu bleiben, haben die Fachleute auch das Antriebssystem, die Elektrik und vor allem das Chassis umgestellt.

Immerhin wiegt der Panzerwagen rund zwei t mehr als das Serienfahrzeug. "Es ist, als würde man eine ganze E-Klasse auf das Verdeck der S-Klasse schnallen", sagt Marcus Meier. Nahezu alles, was die Kolleginnen und Kollegen der Baureihe für den Zweck des Leichtbaus aus Alu hergestellt haben, stattet das Guard-Team wieder mit Edelstahl aus.

"Die S-Klasse kann dann auch im Rückwärtsgang sehr flott fahren", sagt er. "Und wir trainieren auch die Fahrer", sagt er. Auch wenn die wahrgenommene Gefahr höher ist als vor zehn oder 20 Jahren, müssen sich die Guard-Modelle erstaunlich wenig beweisen. "Eine Notlage pro Jahr ist viel", sagt er selbst.

Beim Panzer ist es das gleiche wie beim Airbag: Die Leute bevorzugen diese Ausrüstung, wenn sie sie nicht benötigen.

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