Nsu Prinz 1200 tt

Nsu-Prinz 1200 tt

Die NSU Prinz 1000 TT, die NSU TT und die NSU TTS waren sportliche Automodelle der NSU Motorenwerke AG und wurden von 1965 bis 1972 in verschiedenen Ausführungen gebaut. Diese basieren auf dem Massenmodell NSU Prinz 1000. Schwandorf, Oberpfalz. Radlaufverbreiterung Johannes Gutjahr NSU 1000C / 1200 ccm MotorsportsitzeTTT-ScheinwerferSporttempel. NGU Prinz 1000TT, 1966 Quelle: autodrom Archiv/Sp-X Archiv/Audi.

Wartung, Reparatur und Restaurierung

So steht er hier in neuer Pracht: Ein als Tonabnehmer umgebauter Mercedes Benz 3 er Modell 316 mit M3-Umbau. Komplett in originalen 3 Teilen des Modells ( "BMW Fender ", Seitenverkleidungen, Front- und Heckstoßstange (ohne GFK-Abfall).... Die Fahrgestelle mit Neuteilen auf 5-Loch-Räder umgestellt und mit einer Bremse aus dem Hause F5 mit vorderen 312 und hinteren 294er-Scheiben.

Das Lenkrad ist von einem neuen Typ der E 36 MK3, alle vorderen Dreieckslenker sind komplett austauschbar. Ein Hitchhaken musste als Pickup dienen. Steht die Hälfte des Daches in der Ladezone, ist das Befahren mit dem Pick-up ein Vergnügen. Das Fahrzeug hat eine Fahrzeugzulassung und natürlich eine grüner Feinstaubplakette.

Reportage: 50 Jahre NSU Prinz

Bis in die frühen 70er Jahre war der NSU Prinz ein Warenzeichen aller Käufer von sportlichen, schicken Kleinfahrzeugen und superschnellen Kompaktwagen, die sich unter den zauberhaften TT- und TTS-Typen auch mit den absoluten Powerzwergen wie dem Minicooper messen konnten. Mit dem Prinz 4 stellte der Nürnberger Automobilhersteller vor exakt 50 Jahren das erste Modell der Heckmotor-Familie vor.

War der Zweizylinderprinz am Ende seiner Laufbahn der einzige deutsche Kleinauto, erzielten die großen NSU-Typen 110 und 1200 beachtliche Erfolge im Bereich Beetle und Kat. Sensationell war der NSU-Wankelspider, der 1963 mit dem ersten Einscheibenmotor der Welt vorgestellt wurde. Umso bedeutender war jedoch der bis 1970 weiterentwickelte Prinz-Nachfolger Type 66 mit Vorderradantrieb, Fließheck und Heck.

So bescheinigte die Presse bereits der ersten kleinen NSU-Baureihe der Baureihe Prinz 1 bis Prinz 3 ein unproblematisches Fahrverhalten und eine sportliche Ausstrahlung durch ihre verhältnismäßig lebhafte, bis zu 30 PS starke Entwicklung von Zweizylindermotoren. In Rundstrecken-Rennen setzten sich diese jungen Fürsten immer wieder gegen die Konkurrenten von Lamborghini (Borgward), Ferrari 600 oder Bm600 durch.

Ab 1958 war der erste Bildträger jedoch der Sportprinz, ein formschönes Cabriolet im Stil des edlen Designers aus dem Hause Bern. NSU ist mit dem Sportfürsten dem Beispiel des Volkswagen Karmann-Ghia gefolgt, der die bewährte und bezahlbare Technologie des Beetle in spektakuläre, rasante Form verpackt hat. Die schnellen Fürsten wurden von der Firma und dem Karosseriebauer Dr. med. Bertone hergestellt.

Erst 1963 machte der spinnenförmige Sportprinz mit dem ersten in Serie gebauten Drehkolbenmotor der Welt Furore. Auch die Vertriebskarriere der Prinzen-Garde 1 bis III verlief nur für kurze Zeit stark nach oben und mit der Vorstellung des ebenso dynamisch und eindrucksvoll wirkenden 700er war es 1959 mit dem Hochflug der kleinen Autos aus Neckarsulm zu Ende.

Unmittelbar nach der Rückreise vom Geneva Studio wurde der Chefkonstrukteur Klaus K. S. in nur drei Arbeitsstunden mit der Anfertigung von Entwürfen im Corvair-Stil eines Prince 4 beauftrag. "Drive Prince and You're King" war der Werbeslogan für die Einführung des neuen Kleinen mit der innovativen schraubengefederten Nachlaufachse. Am Anfang wurde NSU jedoch der King, denn mit dem Prinz und seinen neueren Versionen TT und TT wurde der Nürnberger in der kleinen Baureihe die Nr. 1 in Deutschland.

Die Familie Prince konnte sich auch in dem kleinen Autoland ltalien eine Marktnische erarbeiten, die vor allem in den frühen 70er Jahren für eine genügende Nutzung der NSU-Produktionskapazitäten gesorgt hat. Die Abnehmer der TT- und TTS-Motoren wurden zu Kaisern und nicht zu Königen. Im Jahr 1960 entschied der NSU-Vorstand, private Fahrer im Touren- und Rallyebereich zu fördern, zunächst mit Prinz I, IV und Sport-Prinz, ab 1964 mit Wankel-Spider und ein Jahr später auch mit dem Prinz 1000 TT, dem bisher schnellsten kleinen Auto aller Zeiten. 2.

Der sportliche TT der 1963 vorgestellten NSU 1000C wurde auf einem Fürsten mit verlängertem Vorderteil, 21 Zentimetern verlängertem Achsabstand und sechs Warzenrückleuchten aufgebaut. Eine noch markantere Kennzeichnung zierte die Vorderseite des kleinen Fürsten im Großformat: Er war der erste europäische, der das merkwürdige Muster der querovalen Frontscheinwerfer des Amerikaners CORVAVAIR annahm.

Als die NSU-Mitarbeiter als "Oma" aus dem Marchen "Rotkäppchen und der Wolf" die 1000er mit ihren Scheinwerfern im Maximalformat verspottet haben, sollte die TT kein Schafswolf sein. Der sportliche Doppelscheinwerfer und der markante TT-Schriftzug auf schwarzem Rallye-Hintergrund anstelle der bei den sehr großen Heckmotoren NSU-Modellen 110 und 1200 Grad Celsius gebräuchlichen Chrom-Kühlergrill-Dummies sollten die Überholspuren freimachen.

Beeindruckender war der 1967 vorgestellte NSU TS mit 70 Pferdestärken und einem auffälligen Öl-Kühler unter der Frontstoßstange. Thürner und Cretschmann haben das Prinz 1000-Chassis mit TT-Motor und spannend gestalteten Kunststoff-Karosserien zu sensationellen Rennfahrern kombiniert, die in fast 200 Exemplaren abgesetzt wurden. Die Familie Neckarsulm suchte seit 1965 nach einem leistungsstarken Gesellschafter, doch die Firmen AMK, Simon und Britisches Land weigerten sich.

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