Porsche 356 Super 90

Sportwagen 356 Super 90

Die 356 B unterscheidet sich vom A-Modell vor allem durch höhere Scheinwerfer und eine weniger abgerundete Linie der Kotflügel (vorne). Die Stoßstangen sind ebenfalls höher und in den Radkappen befindet sich das Porsche Emblem. Der Porsche 356 BT6 1600 S. Das Porsche-Wappen wurde in die Radkappen eingeprägt. Die Super 90 und Carrera wurden mit einer Ausgleichsfeder an der Hinterachse ausgestattet, um das Übersteuern zu reduzieren und ein Ausbrechen des Hecks bei hohen Geschwindigkeiten zu verhindern.

Teurer versus billiger - Porsche 356 & Volkswagen Beetle Convertible im Preisvergleich

Ein Porsche 356 sei nur ein sportiver Volkswagen Beetle mit einer rutschigen Coupé-Karosserie. Denn beide Entwürfe kommen aus dem Porsche-Konstruktionsbüro. In der Tat waren die ersten Porsche-Serienfahrzeuge, die ab Maundy Donnerstag 1950 in Zuffenhausen gefertigt wurden, noch größtenteils aus VW-Teilen. Auch für die Fahrdynamik, das Fahrwerk und die Bremse des Porsche 356 Bi hat er den Titel "Sonderklasse" erhalten.

Innerhalb von nur einem Jahrzehnt koppelten die Porsche-Entwickler durch die vielen kleinen politischen Maßnahmen ein "individuelles Fahrzeug mit der Nutzlosigkeit eines VW". Der Porsche 356 der B-Generation wurde mit 30.963 Einheiten zum Verkaufsschlager der Rennwagen. Auch beim damals neuen Porsche 356 Super 90 war der Porsche nicht von den 90 Pferdestärken des Vierzylinder-Sportwagens geprägt:

Heute bezahlen Kollektoren ein Mehrfaches des Preises, den Porsche-Kunden in den 60er Jahren für einen gepflegten Porsche 356 bezahlen mussten: Ein Super 90 Cabrio kostet 1961 stattliche 16.950 DM - heute sind für gewöhnliche Autos immerhin 140.000 DM zu bezahlen. Der offene Porsche 356, der ein gutes Viertel der Gesamtproduktion ausmachte, ist heute als klassischer Vertreter besonders beliebt.

Breiter Aufbau, schmaler Weg: Im Fahrwerk des Porsche 356 ist noch viel Raum für größere Felgen - aber wer will das schon? Jeder, der auf die sportliche Leistung und das Fahrerlebnis eines Porsche 356 verzichtet, wird mit dem Volkswagen Beetle Cabrio eine attraktive Variante finden. So wie in Zuffenhausen haben auch die Wolfsburger Ingenieure ihren Beetle weiterentwickelt.

Die Grundkonzeption inklusive Fahrgestell mit Einzelradfederung und Drehstabfederung korrespondiert mit dem Porsche. Durch sein geringes Gewicht von 800 kg bietet das Volkswagen Beetle-Cabriolet ebenfalls ein komfortables Fahrerlebnis. Der offene Wagen wurde nicht in der Wolfsburger, sondern hauptsächlich bei der Firma Karl H. W. Karmann gefertigt. Bis 1950 wurden auch bei der Firma Hemmüller in Würzburg nur wenige Frühversionen des Cabriolets produziert, der Großteil davon kommt jedoch aus dem Osnabrücker Raum.

Im Jahr 1980 wurden rund 322.000 Laufkäfer gebaut: Aus dem offenen Volkswagen Beetle wurde ein Evergreen: Bis 1980 wurden 322.000 Exemplare des Beetle Cabriolet erbaut. Die Cabriolet Modelle werden, wie in allen Modellreihen gebräuchlich, zu wesentlich höheren Preisen verkauft als die geschlossene Limousine. Außerdem wurde nur ein kleiner Teil aller Laufkäfer als offener Typ hergestellt.

Kein gut erhaltenes Kabriolett ist für weniger als 18.000? zu haben. Der weitaus größte Teil aller Porsche 356 Cabrios wurde bereits einmal überholt, viele davon wurden in Bezug auf Motoren und Chassis nachgebessert. Im Grunde gibt es kaum gute Porsche 356 Cabrios unter 120.000 Euros. Im Jahr 1961 kostet der geöffnete Porsche 356 beeindruckende 16.950 DM. Die beiden stehen so nahe beieinander - und doch begegnen sich zwei Welt mit dem Volkswagen Beetle Cabriolet und dem Porsche 356 Cabriolet: hier der erschwingliche Open Beetle, der genügend Raum für 4 Leute auf einmal lässt, dort der Porsche 356, der mit seinem dreifach stärkeren Antrieb und dem unvergleichlich sportlichen Unterboden.

Der markante Unterschied ist nicht zu vernachlässigen: Ein Volkswagen Beetle Cabriolet ist für rund 18.000 EUR erhältlich, der geöffnete Porsche 356 Super 90 ist mit rund 140.000 EUR beinahe das Achtfache.

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