Porsche 911 sc

911er Porsche

Der Porsche wollte den Porsche 911 langsam auslaufen lassen. Der Nachruf war bereits geschrieben und die Nachfolge geregelt. In Leistung und Höchstgeschwindigkeit wurde das Auto vom Porsche 928 übertroffen, der den 911 in den 80er Jahren nach Angaben der Porsche-Führung ablösen sollte. Ein Beweis dafür ist der Porsche 911 SC, der Ende der 70er Jahre beschlossen wurde. Aber die Fans des 911 entschieden anders.

Porsche 911 SC - Der angeblich "letzte" 911

Soll der SC die zuletzt errichtete Strafe sein? Deshalb wollten sie die Modellpalette verschlanken und von nun an gab es nur noch den 911 SC und den weiterentwickelten 911-Turbomotor. Der Porsche wollte den Porsche 911 allmählich aufgeben. Damit war der 911 nach wie vor die treibende Kraft in der Porsche Modellpalette.

Porsche hat die Typenbezeichnung "SC", also die Bezeichnung Supercarrera, aus der Bedeutung "Super" des Vorgängers 911 und des 3.0 Charrera abgeleitet. Vielen Enthusiasten fiel ein, dass schon der jüngste Porsche 356 den Modellnamen "SC" hatte. Die Entwicklung von Porsche ging weiter und neue Ergebnisse brachten eine Anpassung der Triebwerke mit sich.

1982 überrascht Porsche mit einem großen Wiederaufleben. Porsche hat nach beinahe 20 Jahren Enthaltsamkeit wieder ein richtiges Cabrio produziert. Das große Potenzial, das noch im 911 lag, wurde von der Presse enthusiastisch erkannt. "Warum sollte Porsche es anderen Ã?berlassen, DÃ?cher abzusÃ?gen und eine Haube zu installieren", so die Frage des Chronisten Reinhard Seiffert, der im Hausmagazin Christophorus berichtet.

Mit dem geöffneten 911 hatte Porsche nicht nur einen großen Absatzerfolg erzielt, sondern auch ein Signal: Porsche 911 SC von Éduard Walhout bzw. in MyOpinion auf VW.

40-jähriges Jubiläum Porsche 911 SC: Der 911, der nicht stirbt....

Das beweist der Porsche 911 SC, der Ende der 70er Jahre entschieden wurde. Das Fazit der Presse: "Daran können alle Porsche-Verweigerungen nichts ändern. Denn das ist nicht der Fall. Der 928 und 924 gehören die Modelle 928 und 924 transit " Was für ein Vorspiel zum " Super-Carrera" 911 SC, der vor 40 Jahren als der beste 911 aller Zeiten präsentiert wurde und zugleich das Ende der berühmtesten Sportwagenserie der Welt war.

Und wer daran zweifelt, muss sich nur erinnern: Die letzten Entwicklungsstufen des 911er Vorgängermodells, der Porsche 356, trugen auch den Typenschlüssel SC. Porsche-Chef Ernst Friedrichmann äußerte sich zudem besorgt über das Timing des 911 und die Möglichkeit, den langjährigen Porsche an immer strengere Abgas- und Lärmvorschriften anpassen zu können.

"Die Frontmotortypen 924 und 928 bieten beispielsweise verbesserte Einbauverhältnisse für die Katalysatormotoren. Der 911 SC wurde damit zum Bestseller aller Zeiten, zumal das 911-Cabriolett, initiiert vom neu ernannten Porsche-Chef Peter E. Schutz, ab 1981 die offene Traumsportwagenwelt wie ein Solarwind erregte.

Der 911 SC brachte also die Sportwagen-Legende aus Stuttgart in die Jahre. "Der 911 SC altern nicht, er wird nur reifer ", fasste die Presse zusammen, als der 911 SC 1983 der weiteren Expansionsphase folgte, die wiederum mit dem Carrera-Logo geschmückt wurde. Der 911er lief bereits seit 14 Jahren, war aber nicht müde, als der 911 SC die Ausstellungsräume der Porsche-Händler betrat.

Der 911 Turbolader war aber immer noch für den absoluten Kick auf der Strasse und auf der Rennstrecke verantwortlich. Zu Beginn vermutete niemand, dass die Serie 1983 von einem Convertible bekrönt wurde. "Der 911 SC bewies seine Tauglichkeit in vergleichenden Tests mit seinen beiden jüngeren Geschwistern 924 und 928, die der leichte alte Sportler im Spurt wegfuhr und in puncto Kraftstoffverbrauch vorbildlich war.

Im Geiste von Fährmann Porsche, der einmal formuliert hat: "Wenn man darauf tritt, muss man zielen. "Damals wurde Porsche gesagt, dass der 911 SC so lange wie nötig gefertigt werden würde. Schließlich waren die Absatzzahlen des 911 in den 70er Jahren vor allem in den Vereinigten Staaten, dem weltgrößten Sportwagen-Markt, stark zurückgegangen.

Der SC schaffte es - vom Spitzensportler Turbos begleitet - die Mail wieder richtig abzugeben. Einen Rummel, der wohl auch von den Sondermodellen inspiriert wurde, allen voran 1980 die 911 SC Weißach Ausgabe eigens für den nordamerikanischen Markt und 1982 eine 911 SC Spezialserie "50 Jahre Porsche". Diejenigen, die ihren 911 für die Zukunft behalten wollten, freuten sich auch über die Verwendung von feuerverzinktem Stahl aus dem Jahr 1980 und die damals einmalige 7-jährige Durchrostungssicherheit.

"Als der Deutschamerikaner Dr. W. Schutz 1981 die Leitung des Betriebes übernimmt, ist die Existenz des 911 beschlossen. Der leidenschaftliche Cabriofahrer stand unter dem Motto "back to the roots". Schließlich war der "Porsche No. 1" von 1948 bereits ein Renner.

Grund für Herrn W. Schütz, ein Cabrio-Konzept auf der Grundlage des 911 aufzustellen. Bei der ansonsten sachlichen Porsche Inszenierung steht ein weiss leuchtendes 911 Turbocabriolet mit allradgetriebenem Antrieb unter Palmöl. Den zukünftigen Spitzenreiter aller Airbusse konnte Porsche nur zur Serie bringen - wenn auch ohne allradgetriebenen Antrieb und Aufladung.

Für die Haube hatte Porsche geprägtes Stahlblech verwendet, das auch bei einer Geschwindigkeit von 235 km/h formbeständig blieb und zugleich einen Umsturzschutz garantiert. Der Frischluft-Tracer wurde jedoch erst 1983 in großen Stückzahlen geliefert - als der 911 SC das Endspiel erreichte und nach knapp 58.000 Exemplaren durch eine neue Fahrspaß-Maschine ersetzt wurde.

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