Rwth Aachen Elektroauto

Elektroauto Rwth Aachen

Pro Tag werden in Aachen sechs Fahrzeuge produziert. Ortszeit aus Aachen | Video The e. Go. Elektroauto aus Aachen: Wöchentlich starten hier in der Nähe der RWTH Aachen zwei kleine Elektroautos. Dass dieses Versprechen gehalten wird, spricht für die RWTH Aachen:

Sonnabend, 23. Juli 2018

Bereits zum vierten Mal präsentieren wir am Samstag, 24. Juli 2018, den RWTH-Motortag präsentieren, die Oldtimer-Rallye mit einer 120km langen, sehr ansprechenden Strecke durch Aachen und Umgebung. Im Jahr 2015 rollen die Autos unterschiedlicher Zeiten erstmals den Tempelgraben über, um ein Bühne für das Oldtimer-Kulturerbe zu gründen und um damit gleichzeitig zu demonstrieren, dass die RWTH unter Mobilität unabdingbar mit den Entwicklungen für Innovationen in der Welt verbunden ist.

Den RWTH-Motortag gibt es auch auf der Seite des Internet.

Klimaanlage für Elektrofahrzeuge

RWTH Prof. Dr. van Treck, Dr. Wölki und Henning Mötzmacher (von rechts) werten Bilder des Fahrerassistenzsystems aus. In der Fahrsimulation findet Herr Dr. h enning Michael Müller statt und drückt einige Buttons. Die Aufnahme wurde von einer Wärmebildkamera gemacht, sie macht das Wärmeverteilung im Körper sichtbar: Der Kopfschein ist leuchtend orange, die Armen und der Oberkörper leuchtend in Grüntönen. Dr.-Ing. Wölki steht vor einem anderen Bildschirm.

âDies ist das mit unserem nummerischen Menschenmodell MARPHEUS simulierte Abbild. Sie entspricht nahezu dem Originalbild überein, da wir über die Verfolgung von Gesten den Bilddaten und Sensorikdaten auch den Körperregionen zuordnen können. Wölki fÃ?hrt die Arbeitsgruppe âThermische Ergonomie / User Behaviourâ am Lehrstuhl für energieeffizientes Bauen E3D von Professor Dr. Christoph van TreeÃ?.

Hier arbeiten Techniker unterschiedlicher Disziplinen - Informatiker, Mediziner, Steuerungs- und E-Techniker. Seit einigen Jahren wird an einer völlig neuen Art von Klimatisierungstechnologie gearbeitet: für Elektrofahrzeuge. âHeizung und Klimatisierung als Hauptabnehmer verringern die Reichweiten eines Elektro-Autos um etwa Hälfte,â sagt van Treeck. Eines der Forschungsziele seines Lehrstuhls ist der Nachweis, dass der Energiebedarf der Klimaanlagentechnik signifikant reduziert werden kann.

Legt man jedoch nicht die Temperatur der Luft zugrunde, sondern den Wärmekomfort, also die Behaglichkeit des Raumklimas, kann viel Strom eingespart werden. Wölki hat während seiner Doktorarbeit mit der Thermoregulierung des Menschen beschäftigt umfangreich ausgebaut. Zur Bestimmung des individuellen Komfortklimas der Insassen wurde im Stuhl eine neue Art der Sensorik inszeniert.

Auf dem Autositz befinden sich zahlreiche Sensorik und eine Infrarot-Kamera an der Windschutzscheibe, die unter über Feuchte oder Temperaturen erfassen und auswerten. Hieraus wird die aktuelle Situation der Bewohner bestimmt und mit einem Model abgeglichen, das die subjektiv festgestellte Wärmeakzeptanz auswertet. Grundlage dieses Modells sind 500 Versuchspersonen und der Mensch-Energiesimulator für den Menschen namens Multiplexer (Morphable Humane Energiesimulator, kurz MORPHEUS).

Von Istzustand und Ausführung wird eine Regelgröße bestimmt, die für der Steuerung von lokalen Klimasystemen steht Verfügung Die Temperatur wird künftig nicht mehr auf für eingestellt. Stattdessen will man Wärme und Kälte einzeln dosieren, zum Beispiel über Sitzmatten oder Fußmatten gezielt auf Körperteile der Bewohner ausbreiten.

âWir setzen das neue Verfahren nun zusammen mit Lieferanten der europÃ?ischen Autohersteller in die Praxis umâ??, so Wölki. Die Technologie ist aber nicht nur fÃ?r für Fahrzeuge geeignet - auch in Gebäuden könnte das thermische Behaglichkeitsmodell Energie sparen führen.

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