S 600

S 600

Der neue S 600 setzt mit 500 PS und 800 Nm Maßstäbe. 04.09.2002. Die S-Klasse ist Weltmarktführer in ihrem Segment.

Die S-Klasse ist der Name der Luxusklasse der Marke Mercedes-Benz. Mit den Registrierkassen der Serie S-600 wird über das Internet kommuniziert. Lufttechnisch günstige, komfortable, vollgefederte Reiseliege. Wendiges Tourenliegerad mit aerodynamisch günstiger Oberlenkung - sicher, komfortabel und komfortabel.

Der S 600: Genialität und Verrücktheit

Während der bisherige Zwölfzylindermotor mit 5,8 l und 367 PS und 530 Newtonmeter maximalem Moment nicht als schwach galt, setzt der neue 5,5-Liter-Motor aus dem Maybach-Motor mit Biturboaufladung und beeindruckenden 368 Kilowatt (500 PS) und einem Maximaldrehmoment von 800 Newtonmetern die Messlatte um zwei Höhen.

Beispiel: Mit komfortablen 80 km/h und Geschwindigkeiten etwas über Leerlaufdrehzahl fährt der S 600 nach einem Lastwagen auf der rechten Fahrspur entlang der BAB. Im Handumdrehen kann der Autofahrer den Ausblick in den Spiegel übergehen - im Handumdrehen über 250 km/h auf der Uhr und alle verfolgenden Personen an der Seitenlinie.

Doch ob der von der Firma Merzedes angegebene durchschnittliche Kraftstoffverbrauch von 14,8 Litern pro 100 km/h in der Realität mit einer so schnellen Bewegung erreicht werden kann, ist eine andere Fragestellung. Die Entwickler haben 310 km/h als offene Höchstgeschwindigkeit angegeben. Amtlich ist jedoch 250 km/h das Ende - elektrisch gesteuert.

Für einen S 600 sind zumindest 126.556 EUR zu zahlen, das sind rund 7.000 EUR mehr als der ebenso starke S 55 AGM. Allerdings hat er "nur" einen hoch beladenen V8-Motor und ein Maximaldrehmoment von 700 N/m. Für diejenigen, die mit weniger Platzbedarf auskommen, aber nicht auf den neuen Zwölfzylinder-Motor verzichten wollen, bietet der Schwabe auch den neuen Bitturbo für 131.428 EUR im neuen Cabriolet an.

Merc

Der Wettbewerber Daimlers folgte 1991 mit der Einführung seines neuen Mercedes-Benz 600 S, der 1993 im Rahmen der Namensänderung der Daimler-Baureihe zum ersten Mal als Mercedes-Benz S 600 eingeführt wurde und in dieser Modellgeneration zusammen mit dem V8-angetriebenen Mercedes-Benz S 500 die Modellreihe der Luxusklasse bis 1998 vervollständigte.

In der obersten Sechs-Liter-Version seiner S-Klasse installierte der Stuttgarter Automobilhersteller einen neuen Zwölfzylinder-Motor, der auch im sportlichen Mercedes-Benz GTR eingesetzt wurde. In der Standardversion wurde der Mercedes-Benz S 600 in zwei verschiedenen Versionen mit einer Baulänge von 5,11 Meter und als lange Version mit einer Baulänge von 5,21 Meter geliefert.

Im Spitzenmodell Mercedes-Benz S 600 wurden standardmäßig die elektronischen Bordassistenten wie ein Stabilitätsprogramm oder eine Parkhilfe eingebaut, die bei den anderen S-Klasse-Modellen nur gegen Mehrpreis verfügbar war. Bei der 1998 überarbeiteten Luxusklasse bot der schwäbische Automobilhersteller den Mercedes-Benz S 600 bis zum Jahr 2002 mit einem neuen V12-Motor an, der nun 270 Kilowatt (367 PS) bei einem auf 5,8 l verringerten Motorraum leistet.

Bei der Modellüberarbeitung 2002 kam der Mercedes-Benz S 600 mit einem neuen V12-Motor auf den Markt, der durch den Einsatz von zwei Abgasturboladern eine Leistungssteigerung von 368 Kilowatt (500 PS) trotz einer Hubraumreduzierung auf 5,5 l erreichte. Die S 600 wurden standardmäßig mit einer elektro-hydraulischen Federung ausgestattet, die nur bei den anderen S-Klasse-Modellen optional erhältlich ist.

In diesem Jahr wurde der Mercedes-Benz S 600 exklusiv in der langen Ausführung mit einem Achsabstand von 3,08 Meter verkauft. Bei der ab 2005 auf den Markt gebrachten S-Klasse wurde die lange Variante des Mercedes-Benz S 600 im Modelljahr 2006 als Spitzenmodell in das Angebot aufgenommen. In der neuen Fahrzeuggeneration des Mercedes-Benz S 600 wurde der bereits installierte V12-Motor mit Biturbo-Aufladung leistungsgesteigert und mit 380 Kilowatt (517 PS) mobilisiert.

Sie ist damit die am schnellsten fahrende Oberklasse-Limousine von Mercedes-Benz hinter dem geänderten Fahrzeug.

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