Steffen Schraut

Stefan Schraut

Die STEFFEN SCHRAUT für dynamische und moderne Frauen. Mit der Marke Steffen Schraut wird eine besonders raffinierte und luxuriöse Linie des gleichnamigen Düsseldorfer Designers verkörpert. Shop Steffen Schraut's Kreationen online. Aldi Süd erhält ab Montag Designerteile von einem der Düsseldorfer Designer: Steffen Schraut. Steffen Schraut steht für klare Silhouetten und minimalistische, passgenaue Kleidung mit echtem Wohlfühlfaktor.

lch mag die Sneaker!

Düsseldorf - Wenn die Modemesse am Freitag wieder in der Landeshauptstadt beginnt, feiert ein Düsseldorfer Designer sein 15-jähriges Firmenjubiläum. Steffen Schraut (47) steht an der Spitze der Modeliga. "Ich habe einen Turnschuh-Fetisch", sagt Schraut. Eine Freizeitbeschäftigung, für die der Mann an seiner Seite seit 25 Jahren Verständnis hat: Steffen Schraut gründete vor 15 Jahren mit Thomas Schneider sein Modelabel - am Küchentisch.

Und wir machen alles zusammen und können uns gegenseitig ersetzen", sagt Schraut.

Schraut Steffen Schraut mal wieder: "Es ist ganz schön geil, für einen Discount zu entwerfen".

Solide, edel, aber nie übertreibend, ideal für einen Gang auf die KÖ oder den GÄNSEMARKT, ist Steffen Schraut seit fast zwei Jahrzenten dabei. Erstmals hat Schraut Männermode entwickelt. Eine begrenzte Auswahl von Steffen Schraut ist ab montags in den Geschäften von Steffen Schraut zu günstigen Preisen zu haben.

Das ist für den Konstrukteur ganz selbstverständlich. Er ist nicht der erste, dessen Namen in Discountern auf Kleidung glänzt, aber im Gegensatz zu seinen Vorgängern wie der Musiker Annastacia und der Schmuckgestalterin Jane Jop ist er der erste deutsche Modeschöpfer, der sich in den Supermarkt-Chic vorwagt. Ikonist: Mr. Schraut, Ihre erste Sammlung für die Firma Äldi South wird am kommenden Monat verfügbar sein.

Schraut: Ich bin gut und energiegeladen. Sie ist nur für ein paar Tage in den Läden erhältlich, die im Laden eine Art Fashion-Flash-Mob haben! Es ist nur toll, für einen Discount zu designen, das passt sehr gut zum Epochengeist. Man mischt heute billige Fashion mit teueren Designer-Stücken, erwirbt im Feinkostgeschäft und im Disko.

Ikonist: Wer hatte die ldee zur Zusammenarbeit? Schraut: Damals kam uns die Firma Schraut an. Ikonist: Hatten Sie Angst, für einen Discount zu designieren? Schraut: Nein, überhaupt nicht. Es gibt immer begrenzte Sammlungen von großen Marken in Billigläden. Sie kaufen auch in Discountern ein.

Meine Stammkunden denken auch, dass es toll ist, dass ich für die Firma entwickelt habe. Ikonist: Ihre Designs sind auch in großen Formaten erhältlich. Schraut: Alle meine Sammlungen sind in den Grössen 32 bis 46 erhältlich Das gilt auch für die Designs von Schraut für die Damen von 36 bis 44 und die Herrenmode auch in grossen Grössen.

Die Beweise: ICONIST: Wenn Gestalter und Billiganbieter zusammenarbeiten, wird oft von einer Modedemokratisierung gesprochen. Schraut: Diese Grenzziehungen verschwinden heute vollständig. Aus diesem Grund ist es für mich so aktuell und zeitgemäss, eine begrenzte Auswahl für einen Discount zu gestalten. Ikonist: Du hast zum ersten Mal Herrenmode für Äldi gestaltet.

Schraut: Es war nicht besonders schwierig für mich, weil ich meinen eigenen Stil und meinen eigenen Stil mitgebracht habe. Ikonist: Haben Sie es probiert? Wird es bald regelmäßige Männerkollektionen von Steffen Schraut geben? Schraut: Es gibt noch keine konkreten Absichten. Aber schon jetzt, noch bevor die Sammlung in den Geschäften ist, sind viele spannende Verbindungen entstanden.

Das schafft sicherlich die eine oder andere Synergien, die auch mit Männermode zu tun haben könnten. Ikonist: Sie nennen sich nicht Designerin, sondern Trendsetterin. Schraut: Viele Gestalter wollen, dass ihre Auftraggeber von Anfang bis Ende in ihre Designs eingebunden werden. Es ist einfach aufregend, wenn meine Kleidung mit anderen Marken gemischt wird, egal ob billiger oder teuerer.

Die meisten Konstrukteure zögern, ihre Designs aus der vergangenen oder vorherigen Staffel zu betrachten. Ich habe vor zwei Wochen an einer Veranstaltung in der Schweiz eine Dame mit einer Lederkleidung aus meiner zweiten Sammlung getroffen. Alle wir haben Lieblingssachen in unserem Wandschrank, von denen wir uns nie scheiden lassen wollen. Ikonist: Ihre Kleidung ist bekannt für ihre schlichte und reduzierte Design.

Schraut: Die ästhetischen Präferenzen werden oft von Menschen übernommen, die Sie mitgestalten. Ich schulde meiner Mama auch die Gewissheit, dass jede einzelne Person gewisse Rollen in ihrem Kleiderschrank haben sollte. Ikonist: Woher nehmen Sie die Inspirationen? Schraut: Eine Reise ist immer eine große Anregung. Ikonist: Welches Ihrer Kostüme aus der Aldi-Süd-Kollektion passt am besten zu einem Politikerin wie ihm?

Schraut: Eine Jeanshose mit T-Shirt und einer leichten wattierten Jacke. Ikonist: Und welche Berühmtheiten möchten Sie in Ihrem rotem T-Shirt-Kleid sehen? Schraut: lris-Berberben. Ikonist: Gibt es ein Design, das Sie der Designerin für den Discounter-Wettbewerb bei der Firma Laidl, Frau Dr. med. Heidi Kum, weiterempfehlen würden? Schraut: Nun, da sie in jeder Beziehung sehr engagiert ist, würde der Overall wohl am besten zu ihr paßt.

Ikonist: Wann waren Sie das letze Mal bei uns und was ist in Ihrem Warenkorb angekommen? Schraut: Am Vorabend der Pressevorstellung war ich in einer Niederlassung hier in Deutschland. Ich wollte nur mal schauen, wie die Anzeige für meine Sammlung aussah, ich war viel zu gespannt.

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